Projekte » Prävention im Team
„PiT – Prävention im Team“
Seit 1997 wird das Projekt „PIT – Prävention im Team“ an schleswig-holsteinischen Schulen durchgeführt. Partner der Schulen bei diesem Projekt sind vor allem die Polizeidienststellen vor Ort. In welchen Bereichen wird in diesem Projekt präventiv gearbeitet? Vorgebeugt werden soll der Gewalt, dem Diebstahl und der Sucht. Zielgruppe sind die Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. Der Erfahrungshorizont der Schülerinnen und Schüler in den genannten drei Bereichen ist sehr unterschiedlich.
Ziele des Projektes sind:
- Erhöhung der sozialen Fähigkeiten, insbesondere bei Problemlösungen,
- Stärkung des Selbstbewusstseins,
- Verantwortliches Handeln im Zusammenleben mit Anderen,
- Verringerung der Straftaten von Kindern und Jugendlichen inner- und außerhalb der Schule, insbesondere auch solche, die an Kindern und Jugendlichen begangenwerden,
- Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für die Gefahren und Konsequenzen der Jugendkriminalität,
- Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler für eigene Suchtgefährdungen,
- Verbesserung des sozialen Klimas in der Klasse,
- Motivierung der Lehrkräfte, sich mit dem Thema „Jugendkriminalität“ Fächer übergreifend zu beschäftigen.
Die Kurt-Tucholsky-Schule beteiligt sich an diesem Projekt seit dem Schuljahr 2004. Wie läuft das Projekt an der Kurt-Tucholsky-Schule ab?
In Absprache mit der Polizeistation Engelsby/Tarup, die das Projekt unterstützt und begleitet, ist als Zielgruppe der 7. Jahrgang unserer Schule ausgewählt worden.
In einer Einführungsveranstaltung mit den beteiligten Lehrkräften
- zumeist die Klassenlehrerinnen/Klassenlehrer - und den Präventionsbeamten der Polizeistation Engelsby wird vereinbart, in welcher Form das Projekt durchgeführt werden soll. Von schulischer Seite kann dies in Form eines Kompaktprojektes (3-4 Unterrichtstage) oder eines Langzeitprojektes (z. B. 3-4 Monate jeweils eine Wochenstunde) geplant und durchgeführt werden. Einen kompletten Unterrichtsvormittag bestreitet in jedem Fall die Polizei. Bei Bedarf stehen die Präventionsbeamten zu diesem Thema auch für Elternabende zur Verfügung.
Der Präventivunterricht ist eine Kombination aus Wissensvermittlung und sozialem Lernen. Wichtig sind Klassengespräche, in denen Streit, Konflikt und Gewalt als reale Themen zur Sprache kommen und Täter- und Opfererfahrungen formuliert werden.
Heinz-G. Reschke
Koordinator
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Sehr geehrter Herr Nagel,
die R 7.1 der Kurt-Tucholsky-Schule und ich möchten uns bei Ihnen und Ihrem Kollegen noch einmal recht herzlich bedanken für den sehr informationsreichen Vormittag und ich hoffe, dass die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und den Jugendlichen der KTS / KGS sich durch solche Aktionen verbessert.
Hier eine Kurzzusammenfassung vom PiT in der R 7.1
Ergebnisse:
freundliche, gespannte Atmosphäre - guter Wechsel zwischen Vortrag, Film, Diskussion und Gruppenarbeit
- Erkenntnis – „Gewalt ist keine Lösung“
- Arten von Gewalt
- Jugend + Gewalt+ eigene Erfahrung
- kennen lernen der „Folgen“ bei Straftaten
- Erfahrungsaustausch mit der Polizei
- Information über die Polizei
- Konzentriertes Arbeiten zum Thema Gewalt
- Veränderte Rolle: Polizei als Freund und Helfer
- Aufgaben der Polizei + Stellung in der Bevölkerung
- sehr gute Aussprache – kein Frage blieb unbeantwortet
Fazit: Eine runde Sache. Die ausgesuchten Filmbeispiele sind gut auf die Zielgruppe abgestimmt und spiegeln den Schüleralltag wieder.
Nochmals vielen Dank für diese gelungene Veranstaltung sagt die Klasse R 7.1 und ihr Klassenlehrer
Hans-H. Bahnsen


















